Tatsachen und Zahlen zum Thema «Häusliche Gewalt»
Häusliche Gewalt äussert sich auf vielerlei Arten |
Von «Häuslicher Gewalt» betroffen sind zum grössten Teil Frauen und Kinder. Es gibt auch Gewalt gegen Männer. Gemäss einer Untersuchung erfährt jede fünfte Frau in der Schweiz mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner. Gewalt gegen Frauen ist meistens Ausdruck von ungleichen Machtverhältnissen in einer Partnerschaft. |
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Schätzungen gehen davon aus, dass in der Schweiz pro Jahr rund 10000 Frauen die Polizei zum Schutz vor «Häuslicher Gewalt» rufen. Die Folgen von «Häuslicher Gewalt» kosten die Schweizer Volkswirtschaft jährlich weit über 400 Millionen Franken. Delikte fallen unter den Begriff «Häusliche Gewalt», wenn sie zwischen Personen geschehen, die sich nahe stehen, d.h. Personen betreffen, die innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder eheähnlichen Beziehung leben. Meistens beginnt «Häusliche Gewalt» im Kleinen. Mit der Zeit häufen sich die gewalttätigen Vorfälle. Verschiedene Formen treten zusammen auf und schleichend entwickelt die gewalttätige Person ein strafwürdiges Verhalten. |
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